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Sikkim ist der kleinste aller indischen Staaten und liegt im Nordosten des Landes zwischen den Grenzen Nepals, Tibets und Bhutans. Bevor es 1975 ein indischer Staat wurde, war es Protektorat. Wegen interner politischer Differenzen und Problemen mit dem angrenzenden Nepal stimmte es schließlich der Annexion durch Indien zu. Die Bevölkerung besteht aus Lepchas, Bhutias, Tibetern und Nepalis. Die Lepchas gelten als Sikkims ursprüngliche Bevölkerung und ihr Ursprung ist noch nicht vollständig erforscht. Es gibt Theorien, die davon ausgehen, dass die Lepchas aus einer Region von der Grenze Myanmars oder aus Südtibet stammen. Ihre ursprüngliche Religion war animistisch geprägt, was sich in Geisterglauben und der Anbetung von Bergen, Flüssen und Wäldern wiederspiegelt. Heute sind viele von ihnen zum Buddhismus oder zum Christentum konvertiert.
StupasDie Bhutias kamen im 16. Jahrhundert aus Tibet nach Sikkim. Sie brachten den Tantrischen Buddhismus mit sich und wurden von der Lepcha-Bevölkerung friedlich aufgenommen. In Kabi Longtsok schlossen der tibetische Häuptling Khey Bumsar und der Lepcha-Schamane Tekung Tek sogar Blutsbrüderschaft. 1642 wurde in Yuksom der erste Chogyal (religiöser Monarch) gekrönt.
Die Nepalis wanderten im späten 19. Jahrhundert ein, ausgelöst durch den britischen Einfluss in Indien. Das frühere Sikkimesische Staatsgebiet war wesentlich größer und erstreckte sich im Süden bis nach Kalimpong und Darjeeeling. Letzteres wurde den Briten als Geschenk überreicht, die daraus eine Sommerresidenz machten.

Sikkim besteht ausschließlich aus steilen Bergen und tiefen Tälern. Der Kangchendzönga ist der höchste Berg und mit 8.586 Metern der dritthöchste Berg der Welt. Im Norden Sikkims befindet sich ein Hochplateau, das an Tibet grenzt. Der Teesta- und der Rangitfluss sind die Hauptströme des Staates. Obwohl noch 40% der Fläche bewaldet sind, gilt die Abholzung als ein großes Problem. Dank des kräftigen Monsuns und häufiger Regenfälle ist Sikkim ganzjährig grün und besitzt eine hohe Artenvielfalt: In den üppigen Wäldern wachsen Bambus, Farne und Baumfarne, Eichen und Platanen. 600 verschiedene Orchideenarten lassen sich in Sikkim finden, dazu eine große Vielfalt anderer Blumen.

Sikkim ist die Heimat des roten Pandas, der Landerstier Sikkims ist. Außerdem sind Yaks, Shapi (eine Bergziegenart), Blauschafe, tibetische Wildschafe und eine unendliche Vielzahl Vögel und Schmetterlinge in Sikkim zu Hause.

Als Teil der indischen Demokratie seit 1975 ist Sikkim heutzutage ein Staat mit einer verhältnismäßig hohen Alphabetisierungsrate (ca. 70%), einem gut ausgebauten und erhaltenen Straßensystem und einem politischen Schwerpunkt im Umweltschutz. In Kürze erhält Sikkim seine Rechte als vollwertiger Bundesstaat.

Seit der Vereinfachung der Verfahren für Einreisegenehmigungen ausländischer Touristen steigt die Zahl der Touristen von Jahr zu Jahr. Als Ort von herausragender Naturschönheit besitzt Sikkim ideale Voraussetzungen als Touristenziel.

Trekking, Rafting, Wandern und botanische Studien sowie die vertiefende Begegnung mit der buddhistischen Kultur sind nur einige der vielen Möglichkeiten für ebenso anregende wie entspannende Urlaube.

Tourpakete in dieser Region:
Sikkim: SiDaKa
Sikkim: Sikkimese Heights
Sikkim: Gocha-la Kosturi Orar Trek
Sikkim: Yambung-Gocha-La Trek
Sikkim: Tenzingkang Expedition
dot Sikkim: Green Lake Muguthang Trek
dot Sikkim: Homestay Tour
dot Sikkim: Bhutan & Sikkim
dot Sikkim: Pokhari Dara Homestay Trekking-Tour
dot Sikkim's Villages
dot Sikkim's Wild North
dot Sikkim-Jaldhapara-Kaziranga - Wildlife Tour
dot Kishong-la Trek
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